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29.01.2018, 20:00 Uhr | Schifferstadter Tagblatt -ise

Generalversammlung der Senioren-Union der CDU

Mitgliedsehrungen, interessante Informationen und Jahresprogramm standen im Mittelpunkt

Die Generalversammlung der CDU-Senioren-Union, die am Mittwochnachmittag im gemütlichen Sängerraum des MGV Concordia in der Friedensstraße stattfand und vom vom 1. Vorsitzenden Edwin Mayer Geleitet wurde, wartete mit einer interessanten Tagesordnung auf.

Die Eröffnung folgte durch ein Grußwort des Bundestagsabgeordneten Johannes Steiniger (derzeit auch Mitglied im Steuerausschuss sowie im Sport- und Bildungsausschuss), der einiges zu den Sondierungsgesprächen zu sagen hatte. „Scheinbar ist es nicht so attraktiv, in eine Regierung einzutreten, beginnend bei den Sondierungsgesprächen mit „Jamaika“, was eine gute Option gewesen wäre“, meinte er. Denn die großen „Krokos“ sollten Ausnahmen sein, weil damit automatisch die Randparteien gestärkt würden. Doch Politik sei kein Wunschkonzert. Man könne nicht so lange wählen lassen, bis eine passende Konstellation vorliege. Er hob aber auch einige Punkte aus dem Sondierungspapier hervor, welche die CDU durchgesetzt habe. So sei zum Thema „Asyl“ vorgesehen, dass dies in zentralen Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen durchgeführt werde. Bis darüber entschieden sei, gelte dort eine Residenzpflicht für diese Menschen. Der „Familiennachzug“ für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatur (subsidiärem Schutz) solle eng begrenzt werden, wobei er zunächst ausgesetzt bleiben solle, bis eine Neuregelung gefunden sei und dann auf 1000 Menschen pro Monat begrenzt werden. Betroffen vom „Familiennachzug“ in dieser Form seien Menschen, die kein Bleiberecht hätten, weil sie nicht politisch verfolgt würden, aber kurz da sein dürfen, weil sie in dieser Zeit in ihrem Herkunftsland aufgrund der dortigen Bürgerkriegssituation einer unmenschliche Behandlung gegenüberstünden. Wenn die Familien während dieser Zeit nachkämen, sei es für beide Seiten umso schwieriger, sie wieder zurückzuschicken, wenn sich die Situation in deren Herkunftsländer stabilisiert hätten. Dies sei aber ein eigener Prozess, der jedes Jahr neu überprüft werde.

Weitere Grußworten sprachen auch der SU-Kreisvorsitzende Jürgen Traxel und der stellvertretende CDU-Ortsvorsitzende und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Marco Bertram. Edwin Mayer hob in seinen Ausführungen hervor, dass Mitgliederehrungen bei der Senioren-Union etwas ganz Besonderes seien, denn sie stelle eine junge Vereinigung der CDU dar, die vor 22 Jahren gegründet wurde und mit großer Kontinuität verbunden sei.

Es war ihm deshalb eine Freude, gemeinsam mit Johannes Steiniger Maria Häußler-Waldmann, Heinrich Seifried und Winfried Stracke für 10-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde auszeichnen zu können. Für 20-jährige Mitgliedstreue ehrten sie Manfred Ronge. Die Ehrungen der Mitglieder Irene Blenk, Christa Reck (10 Jahre) und Thea Nettek (20 Jahre) werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht, da sie an an diesem Nachmittag verhindert waren.

Weitere Tagesordnungspunkte sahen einen interessanten Rückblick der von Edwin Mayer organisierten Aktivitäten, Reisen und Ausflüge vor, unterstützt durch eine Bildnachlese, zusammengestellt von Emmi und Norbert Gaschott, sowie die Vorstellung des Jahresprogrammes. So ist am 21. Februar der Besuch der Ausstellung „Richard Löwenherz“ im Historischen Museum in Speyer vorgesehen (Treffpunkt: 15.45 Uhr im Eingangsbereich) mit Abschluss in einer gemütlichen Weinstube. Am 21. März führt eine Tagesfahrt (Zug) in die Weinstadt Oppenheim mit der imposanten gotischen Katharinenkirche und dem Kellerlabyrinth. Eine Tagesfahrt (Bus) in die Heimat der Staufer, nämlich zur Burg Wäscherschloss und zum Kloster Lorch, ist am 18. April geplant. Das bekannte Schiller-Nationalmuseum und das Deutsche Literaturarchiv bilden den Mittelpunkt der Tagesfahrt (Bus) nach Marbach am 23. Mai. In diesem Jahr wird es auch wieder eine Sechs-Tages-Fahrt geben, die vom 24. bis 29. Juni ins südliche Oberbayern führt. Ausflugsziele werden unter anderem sein: Oberammergau, Schloss Linderhof, Garmisch-Partenkirchen, Murnau, Kochel am See, Kloster Benediktbeuern, Kloster Wessobrunn und Schloss Neuschwanstein. Anmeldungen sind möglich bei Edwin Mayer. Am 25. Juli folgt eine Tagesfahrt (Bus) zur Völklinger Hütte und in die Barockstadt Blieskastel. Im September ist eine Fahrt in die Pfalz oder Rheinhessen im Gespräch. Fest steht aber eine Fahrt des CDU-Kreises nach Berlin (14. bis 17. Oktober) Traditionsgemäß finden auch wieder ein Martinsgansessen (14. November) und eine Advents-Veranstaltung statt. Edwin Mayer wies dabei ausdrücklich darauf hin, dass zu diesen Veranstaltungen stets Gäste willkommen seien. Er hatte aber auch Statistisches über die Senioren-Union zu berichten. So bestehe sie zur Zeit aus 95 Mitgliedern im Alter zwischen 59 und 92 Jahren. Das Eintrittsalter in die Senioren-Union liegt bei 55 Jahren.

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